Duftlampe (Aromalampe)

Der Klassiker mit Kerze: Ein Teelicht wärmt eine kleine Schale mit Wasser und Öl, das langsam verdunstet – lautlos und stimmungsvoll, aber mit offener Flamme.

Zuletzt geprüft am · von Sylvia Falbesoner


Gerätetyp 8–20 m² Lautlos

Steckbrief

Typ Wärme-Diffusor
Wasser nötig Ja
Stromversorgung Teelicht / Kerze
Duftstärke Niedrig
Lautstärke Lautlos
Empfohlener Raum 8–20 m²
Ideal für Alle, die Deko, warmes Kerzenlicht und lautlose Ruhe am Abend mögen

Vorteile

  • absolut lautlos
  • warmes, stimmungsvolles Licht
  • günstig und ohne Technik
  • schöne Deko-Objekte aus Keramik

Worauf achten

  • offene Flamme, Brandgefahr
  • Hitze verändert den Duft leicht
  • nur für kleinere Räume
  • Schale darf nicht trockenlaufen

Die Duftlampe ist der wohl älteste Weg, einen Raum zu beduften – und für viele der gemütlichste. Ein Teelicht, eine kleine Schale, etwas Wasser und ein paar Tropfen Öl: mehr braucht es nicht für ein warmes Abend-Ambiente.

So funktioniert’s

In die obere Schale gibst du etwas Wasser und darauf ein paar Tropfen ätherisches Öl. Darunter steht ein Teelicht (bei elektrischen Varianten ein Heizelement), das die Schale sanft erwärmt. Durch die Wärme verdunsten Wasser und Öl langsam und geben den Duft an den Raum ab. Anders als beim Ultraschall wird hier also gewärmt, nicht kalt vernebelt – und genau das prägt Charakter und Grenzen dieses Typs. Es gibt die Lampen mit Teelicht (offene Flamme) oder als elektrische Duftlampe mit Glühbirne oder Heizplatte.

Vorteile

Der größte Vorzug ist die Stille: Es gibt keinen Motor und keine Pumpe, nur der Duft steigt lautlos auf. Dazu kommt das warme Licht der Kerze, das viele als beruhigend und stimmungsvoll empfinden – schön für einen gemütlichen Abend auf dem Sofa. Duftlampen sind außerdem günstig, brauchen keinen Strom (bei der Teelicht-Variante) und sind oft hübsche Keramik-Objekte, die auch ungenutzt gut auf der Kommode aussehen. Wer gern mit Kerzenlicht entspannt, bekommt Duft und Ambiente hier in einem.

Nachteile & worauf achten

Der wichtigste Punkt ist die Sicherheit: Eine Teelicht-Duftlampe ist eine offene Flamme. Stell sie auf eine feste, hitzefeste Fläche, weg von Vorhängen und Papier, und lass sie nie unbeaufsichtigt brennen. Die Schale darf nie trockenlaufen, sonst überhitzt sie. Der zweite Punkt ist der Duft: Hitze verändert ätherische Öle und kann sie bei zu hoher Temperatur sogar leicht verbrennen – der Duft wirkt dann flacher als bei einem kalten Verfahren. Und wie die anderen kleinen Typen ist die Duftlampe eher etwas für kleinere Räume.

Für wen geeignet

Für alle, die Deko, warmes Licht und lautlose Ruhe lieben und den Duft eher als Beiwerk zum Ambiente sehen. Wer den reinen, unveränderten Duft will, ist mit dem Ultraschall-Diffusor besser dran. Für Haushalte mit Kindern oder Tieren ist die offene Flamme heikel – hier lohnt eine elektrische Variante. Und auch hier gilt die Haustier-Regel: Manche Öle sind für Katzen und Hunde giftig, also Tiere nie mit dem Duft einsperren und gut lüften.

Pflege & Reinigung

Nach dem Erkalten kippst du das Rest-Wasser-Öl-Gemisch aus und wischst die Schale mit einem Tuch aus; bei hartnäckigen Ölresten hilft etwas Alkohol. Wechselst du die Duftsorte, reinige die Schale vorher, sonst mischen sich die Düfte. Bei elektrischen Lampen halte die Heizfläche sauber und ölfrei. Mehr dazu im Ratgeber Aroma-Diffusor reinigen.

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